Vom 27. bis 29. März 2026 fanden die Deutschen Meisterschaften im Freistil in Hohenlimburg/Hagen statt, während die Griechisch-Römisch-Ringer in Zella-Mehlis auf die Matte gingen.
Unser Freistil-Team erkämpfte sich in der Länderwertung einen hervorragenden 3. Platz, die weibliche U20 belegte einen guten 5. Platz. Das griechisch-römische Team durfte sich zunächst kurzzeitig über Platz 1 freuen und machte sich schon jubelnd mit dem Pokal auf den Heimweg – bis klar wurde, dass sich ein Rechenfehler eingeschlichen hatte.. Am Ende stand ein starker und verdienter 2. Platz hinter Württemberg und knapp vor Bayern in der Gesamtwertung. Herzlichen Glückwunsch!.
Freistil
Im Freistil-Team sicherten sich nach starken Kämpfen Dario Fischietti (65 kg, RKG Freiburg 2000), Jason Keil (70 kg, TuS Adelhausen) und Emil Ulamec (86 kg, ASV Urloffen) jeweils die Goldmedaille und damit den Titel Deutscher Meister. Ebenso souverän kürte sich Leonie Steigert (62 kg, ASV Vörstetten) zur Deutschen Meisterin.
Silber ging an Konstantin Polewoi (79 kg, ASV Germania 1885 Freiburg). Bronze erkämpften sich Iannis Lupu (61 kg, KSV Haslach i.K.), Manuel Löper (74 kg, TuS Adelhausen) und Katharina Huber (55 kg, ASV Urloffen). Auf dem 4. Platz landete Finja Fischer (57 kg, KSK Furtwangen). Einen 5. Platz sicherten sich Justin Federer (70 kg, ASV Urloffen), Thomas Wolber (74 kg, SV Triberg), Marius König (74 kg, ASV Urloffen), Alexia Burger (55 kg, SV Waldkirch) und Maxine Kunz (62 kg, SV Gresgen).
Einen guten 6. Platz belegte Frederika Grosse (50 kg, ASV Germania 1885 Freiburg) – eine starke Leistung, zumal sie erst eine Woche zuvor bei der DM U17 Deutsche Meisterin geworden war. Ebenfalls Platz 6 erreichte Yagmur Ay (62 kg, SV Triberg).
Landestrainer Mario Sachs zog nach den Meisterschaften ein gemischtes Fazit: Insgesamt sei das Teilnehmerfeld im Freistil mit 104 Jungs und 57 Mädchen, darunter einige U17, „zu dünn für die künftige Leistungsspitze“. „Wir brauchen mehr U20-Turniere, um unsere jungen Athleten besser auf große Aufgaben vorzubereiten“, betonte er. Im bundesweiten Vergleich könne die ARGE jedoch sehr zufrieden sein: 17 von 38 Medaillen bei den Jungs gingen an ARGE-Ringer. Bei den Mädchen waren manche Gewichtsklassen allerdings nur mit drei bis fünf Teilnehmerinnen besetzt – ein Thema, über das man sich Gedanken für die Zukunft machen müsse
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Griechisch-Römisch
Im griechisch-römischen Stil wurde Hadis Vehapi (87 kg, KSV Eiche Allensbach) souverän Deutscher Meister. Silber sicherten sich Felix Anselm (67 kg, TSV Kandern) und Enes Vehapi (87 kg, KSK Furtwangen). Über Bronze durften sich Florian Ludwig (55 kg, ASV Urloffen) und Milian Zambo (60 kg, TSV Kandern) freuen.
Einen starken 5. Platz erkämpfte Alexander Betz (72 kg, TuS Adelhausen) in der mit 23 Teilnehmern besonders stark besetzten Klasse. Ebenfalls Platz 5 erreichte Jan Pfaffenrot (87 kg, KSV Haslach i.K.).
Herzlichen Glückwunsch an alle Athletinnen und Athleten zu diesen großartigen Leistungen – wir sind unglaublich stolz auf euch! Ein großer Dank geht auch an unsere Kampfrichter für ihren Einsatz sowie an alle Trainer, Funktionäre und mitgereisten Fans für ihre tatkräftige Unterstützung.

